Besser spät als nie

Als ich erfuhr, dass ich schwanger bin, war für mich ziemlich schnell klar, dass ich eine Hausgeburt möchte. Allerdings wusste ich da noch nicht, wie schwer es wird eine Hebamme zu finden.

Ann wurde mir mehrfach empfohlen und wir hatten schon einmal am Anfang der Schwangerschaft Kontakt, aber da ihr Sommerurlaub in die Zeit kurz vor dem Entbindungstermin fiel, riet sie mir erst noch einmal bei ihren Kolleginnen nachzufragen.

Als ich keine andere Hebamme finden konnte vereinbarten wir einfach einen Termin, um uns kennen zu lernen. Vielleicht passte es ja auch gar nicht zwischen uns. Aber nach dem ersten Treffen war für meinen Mann und mich klar, mit Ann können wir uns eine Geburt nach unseren Wünschen vorstellen.

Sie hat immer gute Tipps und Ratschläge für jede Situation und hilft, wo sie nur kann! Dabei geht sie auf die Wünsche und Bedürfnisse jedes einzelnen ein.

Obwohl die Betreuung erst in der 28. Schwangerschaftswoche begann und dann auch noch durch den Urlaub unterbrochen wurde, fiel es uns nicht schwer Vertrauen zu Ann aufzubauen.

Sowohl die Vorsorge, als auch die Betreuung bei der Geburt und im Wochenbett haben uns sehr gefallen!

Liebe Ann, wir wünschen dir alles, alles Gute und danken dir für deine tolle Betreuung!

Liebe Ann,

immer wieder würde ich diesen Weg mit dir gehen. Du hast mir die Freiheit, Kraft und Zuversicht gegeben, nach der ich gesucht habe!

Danke!

Deine Janah + Benni + Edda

Ich kenne Ann schon seit vielen Jahren. Ihr erster Sohn ging in meine Kindergartengruppe.

Dass Ann Hebamme ist und Hausgeburten macht, wusste ich von Anfang an.

Ich fand es spannend, wenn Ann von einer Hausgeburt berichtete. Für mich war dieser Gedanke damals jedoch sehr abwegig und fremd.

Als ich dann selber schwanger wurde, bemerkte ich sehr bald, dass ich mir eine natürliche Schwangerschaft und Geburt, ohne ständige Ultraschalluntersuchungen, ärztliche Kontrollen und „Panikmache“, wünschte. 
Schon in den ersten 3 Monaten war mir klar, dass ich einen anderen Weg gehen möchte. Ich machte mich auf die Suche nach den verschiedenen Möglichkeiten und Orten, wie und wo ich mein Kind zur Welt bringen könnte. Für mich ist die Schwangerschaft und Geburt ein ganz natürliches Ereignis und der Ort, an dem ein Kind zur Welt kommen darf, sollte behutsam gewählt werden.

Schließlich rief ich Ann an. Inzwischen war Ann von Wienhausen nach Braunschweig gezogen. Die nun größere Entfernung bereitete mir keine Sorgen. Sie kam uns zu Hause besuchen. Wir redeten viel über unsere Wünsche, Ängste und Sorgen. Mein Freund war zuerst skeptisch und hatte Bedenken, dass die Geburt eine riesen „Schweinerei“ hinterlassen würde. Diese Sorge nahm sie ihm lächelnd. 
Ann gab mir durch ihre Klarheit und Stärke das Gefühl, dass alles gut ist! Sie wusste was ich wollte und zögerte nie. Sie hat ein enormes Wissen, wusste auf jede unserer Fragen eine Antwort und strahlt eine unglaubliche Ruhe aus. Für uns war nun eindeutig klar, dass wir unser Kind in unsere Mitte, in aller Ruhe und Vertrautheit selbstbestimmt bekommen wollten.

Als nun der Tag kam, an dem sich unsere Tochter auf den Weg machte, verspürte ich keine Angst. Ich freute mich sogar auf die Geburt und darauf meine Tochter endlich in meinen Armen halten zu können, sie zu sehen und ihren Atem zu spüren. Mit jeder Wehe kam sie mir ein Stück näher. Ann beobachtete mich viel, hielt sich aber im Hintergrund und war ganz entspannt. Sie ließ Benni und mich den Prozess fast allein beschreiten. In der Endphase wurde Ann dann ganz aktiv, spornte mich an, unterstützte mich und erweckte mit Bestimmtheit die Kraft in mir, die ich brauchte um mein Kind nun endlich zu gebären.

Nach vielen Stunden erblickte nun unsere Tochter Edda Lotta das Licht der Welt!
Das war das umwerfendste und rührendste, was wir je zu vor erleben durften.

Ann fing unsere Tochter sanft auf und endtüttelte in Windeseile die Nabelschnur, die sich um Ihren Hals gelegt hatte, so dass wir es nicht einmal bemerkten und legte sie mir sofort auf meine Brust. Wir drei lagen glücklich und erschöpft auf der Matratze, staunten, lachten und lernten uns in aller Ruhe kennen. Ann blieb im Hintergrund und ließ uns den Zauber dieses wunderbaren Augenblicks.

Ann schrieb am Tisch, lachte mit uns und räumte die paar Unterlagen weg. (Im Übrigen war es wirklich keine „Schweinerei“) Schon nach ein paar Minuten sah alles aus wie zuvor. Nur unser Wohnzimmer strahlte mit neuem Leben und einer wunderbaren Geschichte.

3,5 Stunden später machte sich Ann auf den Weg nach Hause und wir 3 lagen zufrieden bei uns zu Hause auf dem Sofa.

Liebe Ann,

ein Blick auf unseren kleinen Felix lässt mich jedes Mal fühlen, dass wir alles richtig gemacht haben.

Ich bin so glücklich, dass Du uns unseren Wunsch nach einer Hausgeburt erfüllt hast. Denn nachdem unsere beiden Großen ja im Krankenhaus geboren wurden, war es mein größter Wunsch, dass unser drittes Kind unbedingt zu Hause zur Welt kommt!


Auf der (Internet-)Suche nach einer Hebamme landete ich einen absoluten Glückstreffer mit Dir. Ich habe mich immer auf Deine Besuche gefreut und auf Deine ruhige, zuversichtliche Art. Im Gegensatz zu Ärzten wurde das Baby im Bauch von Dir wie ein Wunder und ein kleiner Mensch respektvoll behandelt. Ein tolles Gefühl! Bei Problemen während der Schwangerschaft warst Du mit Deinem ganzheitlichen Wissen und Deiner Erfahrung immer eine große Hilfe. Besonders bei meinem SS-Diabetes hast Du mir viel Vertrauen zurückgegeben, sodass ich mich nicht von den Ärzten habe verunsichern lassen. Du hast dir immer Zeit genommen und auch bei falschem Alarm die Nacht auf unserem Sofa verbracht. Und während der Geburt hast Du uns dann in Ruhe unseren Weg gehen lassen, sodass Felix geborgen auf die Welt kam und von Papas Armen empfangen wurde.


Für das alles möchte ich mich ganz doll bei Dir bedanken! Weiter so!!

Vielen Dank für alles Ann!

Nach der Freude über die Schwangerschaft kam ziemlich schnell auch folgender Gedanke: Oh je, das jetzt noch kleine muss auch wieder aus mir raus. Gelinde gesagt hatte ich großen Respekt, wenn nicht Angst, vor einer Geburt. Nicht nur vor der Geburt, auch vor den ganzen medizinischen Gepflogenheiten in einem Krankenhaus. Also habe ich mich mit Büchern über selbstbestimmte Geburt befasst und mich für eine Hausgeburt entschieden. Zum Glück fehlte nun nur noch die richtige Hebamme und da kam Ann ins Spiel. Sie hat die Betreuung in der Schwangerschaft, die Geburt und auch die Nachsorge übernommen. Die ganze Zeit hatte sie mein vollstes Vertrauen und hat mich immer wieder neu beeindruckt mit ihrer Sicht der Dinge und dem überaus breitgefächerten fundierten Wissen in vielen Gebieten. Man bekommt von Ann nie Standardantworten, weshalb es sich immer lohnt sie nach ihrer Meinung zu fragen, auch wenn man schon von vielen etwas zu ein und derselben Frage gehört oder gelesen hat. Aber noch schöner ist: Ann weiß so viel, aber drängt einem ihr Wissen und ihre Meinung nicht auf. Auch während der Geburt ist sie sehr behutsam und zurückhaltend. So kann ich sagen, ich hatte wirklich eine selbstbestimmte Geburt. Alles so friedvoll, keine Hektik, Ann mit einer ruhigen Ausstrahlung, die sich überträgt, keine Grenzüberschreitungen oder Eingriffe in die eigene Intimsphäre, alles sehr angenehm. So war die Geburt meines Sohnes für mich ein unbeschreiblich schönes Wunder in dieser behüteten Atmosphäre. Leider mussten wir später noch ins Krankenhaus, weil sich die Plazenta nicht lösen wollte. Auch im Notfall behält Ann einen kühlen Kopf und leitet die richtigen Schritte ein. Glücklicherweise wich sie nicht von unserer Seite und ich war sehr froh sie gleich nach der OP zu sehen. Trotz der Komplikation ist eines für mich klar: ich würde mich immer wieder für eine Hausgeburt entscheiden und Ann um ihre Begleitung bitten.

Karina

Eine Bereicherung für mein Leben

Auf der „komplizierten“ Suche nach einer Hebamme, die eine Hausgeburt betreut, wurde mir von anderen Hebammen Ann empfohlen. Kompliziert, weil es leider sehr wenige Hebamme gibt, zumindest auf dem platten Land, die sich für die natürliche Geburt entschieden haben. Aber Ann ist mit Leib und Seele, egal welche Hürden ihr in den Weg gelegt werden, Hebamme.

Bei meiner Erstgeborenen war eine Hausgeburt von Anfang an von „uns“ geplant. Jedoch war unsere Tochter da anderer Meinung und brauchte in einer ohnehin schon stürmischen Nacht noch mehr Aktion. Sie entschied sich, dass das Erste, was wir von ihr zu sehen bekamen, ihre Füße sein sollten. Zusätzlich erhöhte sie den Schwierigkeitsgrad, indem sie einen Fuß im Geburtskanal verkeilte. Tja, dann mussten wir doch in ein Krankenhaus. Aber immer an unserer Seite: Ann. Sie war eine wirklich große Stütze und gab einem die Sicherheit, welche man in solchen Momenten benötigt.

Bei unserer zweiten Tochter lief dann alles nach Plan. Zu Hause, in einer sicheren Wohlfühlatmosphäre. Ann immer unterstützend an unserer Seite.

Ann schafft es, einen auf einem unbekannten Weg sicher zu begleiten. Dabei geht ihr Reichtum an Wissen über die übliche Betreuung weit hinaus. Ann ist eine faszinierende Frau, welche mein Leben immer wieder aufs neue überraschend mit ihrer Sicht der Dinge in Bewegung bringt.

Johanna

Danke, Ann!

Unser Einstieg mit Ann war „ungeplant“. Eine Freundin schickte sie zur Unterstützung zu uns, weil wir Schwierigkeiten in der Frühschwangerschaft hatten.

Und es passte von Anfang an mit Ann.

Ann gab uns mit ihrer ruhigen Kompetenz und Ehrlichkeit das Vertrauen und die Sicherheit in die Schwangerschaft wieder:

Die Vorsorge zu Hause in entspannter Atmosphäre, Raum für Fragen, die Freude, das Baby zu hören…

Die Schwangerschaftsgymnastik, in der sie die Mama ordentlich forderte;)

Die Informationen rund um Schwangerschaft, Ernährung und was man eben alles für Fragen hat und der rege Austausch darüber – man lernt ja nie aus...

Wir genossen die Schwangerschaft jetzt so sehr, dass unser Bauchbaby gar nicht mehr raus wollte☺

Unser Baby sollte zu Hause zur Welt kommen. Und dann ging's los: Ann kam des nachts, um uns zu helfen und unterstützen. Ihre Beobachtungsgabe und Ruhe während der Geburt, Anstöße und Tipps immer im richtigen Augenblick, das war echt super!

Als wir endlich unsere kleine- große Adele im Arm hielten: Pures Glück!

Mit der Nachsorge der Begleitung im Wochenbett und in der Rückbildungsgymnastik machte Ann das Rundumsorglospaket komplett.

Danke Ann!

Kurz:

Liebe Ann,

vielen lieben Dank für deine tolle Betreuung unserer Schwangerschaft, Geburt und Nachsorge und für die Schwangerschafts- und Rückbildungsgymnastik.

Auch bei unseren nächsten Kindern würden wir gerne wieder Ann als Hebamme „buchen“!

Alexandra

Begleitung in Schwangerschaft, Hausgeburt und Wochenbett

Da meine erste Geburt wegen Komplikationen in einer Klinik stattgefunden hat und ein Kaiserschnitt gemacht wurde, habe ich mir für mein zweites Kind und mich selbst umso mehr eine Hausgeburt gewünscht. Schon sehr früh nach dem Wissen um die Schwangerschaft habe ich nach einer Hebamme gesucht, die mich auf diesem Weg begleiten würde. Ann habe ich über eine Empfehlung im Internet gefunden und fühlte mich von Anfang an genau richtig bei ihr aufgehoben.

Sie konnte meinen Wunsch, nach einem Kaiserschnitt zu Hause entbinden zu wollen, gut verstehen und bestärkte mich immer darin, Vertrauen in mich selbst und meine Gefühle zu haben.

Sie half mit ihrer kompetenten, ganzheitlichen Beratung über größere und kleinere Beschwerden in der Schwangerschaft hinweg. Besonders ausführlich kennt sie sich in Ernährung und Gesundheit aus, was einen großen Schatz für mich bedeutet hat.

Durch ihre klare, einfühlsame Art und ihren starken Glauben in die Kraft der Geburt und jeder einzelnen Frau fühlte ich mich zu jeder Zeit sicher und bestärkt.

Ann hatte immer ein offenes Ohr und motivierende Worte für mich, und so schaffte ich es tatsächlich trotz letzter Herausforderungen eine wunderschöne, kraftvolle Geburt zu Hause zu erleben. Ich bin unendlich dankbar dafür, dass Ann uns bei diesem Prozess begleitet hat. Vielen Dank für alles und herzliche Grüße von Ansgar, Kaisa, Ivan und Alexandra

Selina

Selbstbestimmte Hausgeburt

Mit Anns Unterstützung habe ich meinen Sohn ganz alleine zu Hause geboren. Während der ganzen Schwangerschaft konnte ich Ann jederzeit anrufen, wenn ich eine Frage, Ängste oder Zweifel hatte. Immer bekam ich eine kompetente Antwort. Das wichtigste und auch der ausschlaggebende Punkt, warum ich mich für Ann als Hebamme entschieden habe, ist folgender:

Ann hat mich von Anfang an in meinem Wunsch bestärkt, die Schwangerschaft und auch die Geburt selbstbestimmt und aus eigener Kraft zu erleben und zu meistern. Sie hat mein Vertrauen in meine Wahrnehmung bezüglich meines Körpers und meines Kindes bestärkt. Durch dieses Selbstvertrauen und das Wissen, eine kompetente Hebamme im Rücken zu haben, konnte ich die Schwangerschaft und Geburt entspannt durchleben. Und wenn es Schwierigkeiten gab, konnte ich mich darauf verlassen, von Ann jederzeit fachkundige Hilfe zu bekommen.

Besonders wichtig war und ist mir auch Anns ganzheitliches Denken und Wissen. Eine auftretende Frage wird nicht linear angegangen, sondern von allen Seiten betrachtet. Ich wurde oft angeregt, über mich selbst, meinen Lebensstil und meine Verhaltensweisen nachzudenken. All das hat mich positiv geprägt und stark gemacht – nicht nur für die Geburt, sondern auch für die Zeit danach – als Mutter.

Dafür danke ich dir, Ann!

Sarah

Kennen gelernt habe ich Ann als Hebamme meiner besten Freundin, die sich bei beiden Schwangerschaften von Ann betreuen ließ und das zweite Kind dann auch mit Ann zu Hause bekam.

Für mich stand fest: Das möchte ich auch!

Da ich schon immer eine Abneigung gegen Ärzte und Krankenhäuser und besonders gegen volle Wartezimmer, Spritzen und unnötige medizinische Eingriffe hatte, beschloss ich, schon bei der Schwangerschaftsvorsorge mehr mit Ann zu arbeiten. Zum Arzt ging ich hauptsächlich zu den Ultraschallterminen und bei Fragen war Ann immer da (und ist es auch jetzt noch).

Als sich meine Kleine schon drei Wochen eher auf den Weg machte, hatte ich etwas Sorge, dass die geplante Hausgeburt ins Wasser fallen könnte. Doch Ann war ruhig und alles war gut. Es wurde die von mir angestrebte Hausgeburt und das war die richtige Entscheidung.

Mein Partner, der am Anfang gegen eine Hausgeburt war und den Ann erfolgreich überzeugt hat, fand es im Nachhinein auch gut und richtig, dass wir zu Hause geblieben sind.

Ann hat mir genau die Unterstützung gegeben, die ich brauchte. Nicht mehr und nicht weniger. Ich konnte mich wirklich auf sie verlassen und hatte zu keinem Zeitpunkt der Geburt Angst, dass etwas nicht klappt. Danke dafür.

Die erste Zeit nach der Geburt war Ann so zurückhaltend, dass die U1 und die 'Formalien' fast unbemerkt vonstatten gingen.

Ich kann jeder Frau, die sich für eine Hausgeburt interessiert, Ann wärmstens empfehlen. Ich bin froh, den Weg mit ihr gegangen zu sein.

Sarah

Anne

Wo bringe ich mein erstes Kind zur Welt? Diese Entscheidung hatte für mich eine symbolische Bedeutung. Die Krankenhausatmosphäre erschien mir zu fremdbestimmt, automatisiert und kalt. Andererseits wollte ich an diesem Tag "bei mir" sein, in meiner Umgebung, in der ich mich wohl fühlte, und nur diejenigen hereinholen, mit denen ich mich wohl fühlte. Mit Ann habe ich mich gleich nach dem ersten Gespräch wohl gefühlt: Ich habe gespürt, dass wir die Verantwortung, die mit diesem Ereignis verbunden ist, zwischen uns beiden aufteilen würden, dass sie eine standhafte zweite Säule ist, auf der das Projekt Geburt fußen kann.

Ein Geburtshaus und eine weitere Variante, Beleghebamme und Belegarzt inkl. Schwangerschaftsgymnastik wären dritte, bzw. zweite Wahl gewesen. Besonders wichtig waren mir im Verlauf die Betreuung während der Geburt und die nachgeburtliche Betreuung. Die Geburt selbst nahm drei Tage in Anspruch und endete dann doch im Krankenhaus- mit einem Kaiserschnitt. Diesen Prozess, der ja auch für mich Beginn eines neuen Lebens(abschnitts) ist, würde ich bei einer eventuellen nächsten Geburt zuhause zuende bringen wollen. Vermutlich. Obwohl mir diesmal die Krankenhaushebammen, mit denen ich auch viel Glück hatte, sehr geholfen haben.

Und ich würde Ann anrufen : )

Franziska

Wir haben Anns Visitenkarte beim Standesamt gefunden und gleich eine Geschichte über Hausgeburten bekommen. Ihre Tochter war bei ihren zweiten Kind auch zu Hause

Hausgeburt

Ich?

Beim ersten Kind?

Ich weiß ja nicht.

Erst einmal anrufen und nachfragen.

Dann kurz vor dem Anruf war die Vorstellung, zu Hause zu bleiben, gar nicht mehr so komisch.

Ich mochte die Vorstellung sowieso nicht, im Krankenhaus auf dem Rücken zu liegen wie ein Maikäfer, zu Hause könnte ich das bestimmt anders machen.

So habe ich beim ersten Telefonat mit Ann eine Menge Fragen gehabt, sie hat alles beantwortet und selber auch mich ausgefragt, so sind wir miteinander warm geworden und haben einen Termin zum persönlichen Kennenlernen gemacht.

Mein Mann wusste gar nicht, dass Hausgeburten heute noch gemacht werden, er wollte alles wissen.

Nach dem Termin stand für uns fest, dass wir zu Hause bleiben. Da das mein erstes Kind war, war ich zeitweilig doch immer mal wieder unsicher, mein Mann sagte dann nur immer “Du machst das schon, ruf Ann an.“ Das habe ich dann auch immer gemacht, denn die Zusammenarbeit ist nur dann richtig, wenn man sich bei seiner Hebamme gut aufgehoben fühlt und sich vertraut!

So bin ich abwechselnd für die Vorsorge beim Frauenarzt und bei Ann gewesen. Wobei Ann zu mir nach Hause gekommen ist und sich mehr Zeit für Fragen und Erklärungen genommen hat als mein Frauenarzt, gerade auch in Bezug auf meinen Mann. Er konnte mir ja bei der Geburt nicht aktiv helfen und hatte deswegen auch Fragen. Wir haben uns auch zwei Krankenhäuser angesehen, alleine um eine Vorstellung von den Unterschieden zu bekommen. Dies kann ja jeder machen, wie er will. Für mich war danach klar, dass ich mit Ann, die für mich richtige Entscheidung getroffen habe und ich bin ja auch eine gesunde Schwangere gewesen, also los.

Wir haben uns mit Ann über die verschiedenen Möglichkeiten einer Hausgeburt unterhalten(Ja, da gibt es eine Menge!)Als ich ihr dann noch sagte, dass ich nicht mehr in meine Badewanne passte, hat sie uns den Geburtspool gegeben. Ein tolles Ding, ich kann das nur wärmstens empfehlen!! Überhaupt, wenn nichts dagegen spricht, sollte man zu Hause bleiben! Fragt einfach Ann genau darüber aus. Meine Tochter ist nach gefühlten zwei Stunden, in Wirklichkeit war es länger und für meinen Mann SEHR lange. :)

Mit Anns Unterstützung ist unser Kind im Wasser zur Welt gekommen.

Vielen lieben Dank noch einmal für Unterstützung vor, während und nach der Geburt, Ann, es war die richtige Erfahrung, bis zum nächsten Kind.

Alles liebe Franziska

Mareike

"Mein Name ist Eddie und ich habe um 4:40 Uhr im Wohnzimmer meiner Eltern das Licht der Welt erblickt. Der Empfang war toll. Ich bin mit voller Wucht in die Arme meines Vaters gefallen und danach durfte ich sofort an Mama's warmer Brust kuscheln. Das Licht war gedämpft, es brannte eine Kerze und es spielte leise Musik im Hintergrund. Neben meinen Eltern war noch eine dritte Person im Zimmer. Ann Loos, die Hebamme meiner Mutter, hat immer wieder leise gesprochen und nachdem einige Zeit vergangen war, hat sie mich auf dem Bauch meiner Mama liegend vorsichtig untersucht. Bei mir war alles in Ordnung und so musterte ich die ersten Stunden nach der Geburt voller Spannung die Gesichter meiner neuen Eltern. Danach fiel ich in einen langen Schlaf, eingehüllt in Decken, eingekuschelt zwischen meinen Eltern im Ehebett.

Die Hebamme mit der sanften Stimme kam uns auch an den darauffolgenden Tagen und Wochen in immer größer werdenden Abständen zu Hause besuchen. Meinen Eltern taten diese Besuche immer gut und besonders meiner Mutter ging es danach immer sehr gut. Viele Fragen haben sich schnell geklärt und Ann Loos hat meine Eltern immer wieder bestärkt, ganz nach ihrem Bauchgefühl zu handeln. Der wertvollste Ratschlag, den meine noch frisch gebackenen Eltern bekommen konnten. Ich glaube, bis jetzt (bin schon nun 8 Monate alt) fahren sie mit diesem Tipp ganz gut. "

Liebe Ann, vielen Dank für die bestärkende Unterstützung und die Ermunterung dazu, dass man als Eltern sehr wohl in der Lage ist, das eigene Kind (fast ohne weitere Hilfe) zur Welt zu bringen. Wir hätten auf Deine Anwesenheit aber auch nicht verzichten wollen (insbesondere Olli nicht :-) ). Weiterhin alles Gute für Dich und Deine Arbeit. Olli und Mareike

Steffanie

Durch Anns Betreuung in den vorherigen Schwangerschaften konnte ich mir keinen anderen Ort für die Vorsorgeuntersuchungen und die Geburt vorstellen, als zu Hause, in meiner vertrauten Umgebung, ohne ständige vaginale Untersuchungen und Ultraschall. Diese Schwangerschaft verlief ohne Angst und Sorge, ich vertraute auf meinen Körper und mein Gefühl und konnte mich bei Unsicherheiten rund um die Uhr an Ann wenden. Da mich während der Hausgeburt meines Sohnes doch die Angst eingeholt hatte, wollte ich mich auf diese Geburt mental stärker vorbereiten, um nicht wieder unter den Wehen meinen Kurs zu verlieren und die Geburt unnötig zu verlängern. Also beschäftigte ich mich mit HypnoBirthing und hörte regelmäßig die CD zu dem Buch Atmen, Singen und Gebären von Frederik Leboyer und übte mich somit im Tönen.

Als kurz vor Mitternacht meine Fruchtblase platzte (genau wie ich mir das in den Wochen zuvor vorgestellt hatte), wusste ich, dass es endlich bald losgehen würde. Auf Anns Rat hin versuchte ich zu schlafen und mich auszuruhen. Ab vier Uhr morgens bekam ich leichte Wehen, die sich zwischendurch immer wieder zurückzogen. Um ca. zehn Uhr holte meine Schwägerin meine beiden älteren Kinder auf deren Wunsch ab und Ann kam zu uns nach Hause. Wir legten die CD von Frederik Leyboyer ein und ich versuchte durch "Spazieren gehen" in der Wohnung die immer stärker werdenden Wehen zu veratmen. Um mir durch das warme Wasser etwas Linderung zu verschaffen, ging ich in die Wanne und bat Ann, den Muttermund zu untersuchen. Sie stellte fest, dass der Muttermund ca. fünf cm geöffnet sei und ich bat sie und meinen Mann, den Raum zu verlassen. Die Wehen wurden immer stärker und ich tönte und sprach mit meinem Baby, dass der Weg frei sei und ich mich auf seine Ankunft freute. Ich konnte ganz loslassen und spürte innerhalb einer kurzen Zeitspanne, dass unser Baby gleich geboren werden würde. Etwas überrascht über das schnelle Voranschreiten der Geburt rief ich meinen Mann und Ann. Da ich mich dann in der Wanne doch durch die Enge unwohl fühlte, half mir mein Mann raus und ich "lief" zum Sofa, um mich auf die davorliegende Matratze zu hocken. Nach einigen Presswehen sammelte ich noch einmal Kraft, presste mit und unsere Tochter wurde geboren. Ann nahm sie hoch und legte sie mir dann auf die Brust. Unsere Kleine war ganz ruhig und schaute mich mit klarem Blick an.

Ich bin sehr dankbar über die selbstbestimmende Art der Hausgeburt wobei Ann meine Individualität respektierte. Ich weiß durch die Kaiserschnittgeburt meiner ältesten Tochter, wie sehr der Verlauf der Geburt die persönliche Entwicklung der Kinder beeinflusst und würde mich immer wieder für eine Hausgeburt entscheiden.

Anne

Geburtsbericht Rasmus Nathanael

Rasmus ist unser zweiter Sohn und er kam zu Hause zur Welt. Ann hat mich dazu mit ermutigt. Vielen Dank!

Seinen Bruder Wenzel, 2,5 Jahre älter, wollten wir eigentlich im Geburtshaus Göttingen empfangen, aber durch Beckenendlage war das leider ausgeschlossen. Immerhin fanden wir ein Krankenhaus, in dem ich ihn natürlich gebären konnte. Schnell und komplikationslos.

Rasmus’ Schwangerschaft verging wie im Flug und war geprägt von einer Zeit vieler Veränderungen. Inzwischen waren Christian und ich auch in die Lüneburger Heide umgezogen. Deswegen nannten wir unser Kind „Kind des Umbruchs“. Das galt auch für den Entscheidungsweg, wo unser Kind zur Welt kommt. Wieder drehte sich unser Kind nicht. Diesmal entschieden wir, keine Übungen, Kügelchen, Gespräche oder gar eine äußere Wendung zu versuchen, sondern es so zu nehmen, wie es kommt. Das Geburtshaus schied aus und das nächste uns empfohlene Krankenhaus für natürliche Beckenendlagengeburten lag über eine Stunde von uns entfernt. Wie wäre es mit einer Hausgeburt Meine Hebamme aus dem Geburtshaus traute sich eine Hausgeburt mit Beckenendlage nicht zu. Und nun? Über mehrere Umwege erhielt ich Anns Telefonnummer. Wir telefonierten und sprachen nüchtern über eine Beckenendlagengeburt zu Hause. Da waren es überhaupt nur noch 4 Wochen bis zur Geburt. Wir trafen uns. Skeptisch und voller Fragen erwogen wir eine Hausgeburt. Ann sprach zurückhaltend und ruhig mit uns. Ich ging jeden Tag einen Schritt weiter gegen sonstige Konventionen hin zu einer Hausgeburt, deren Vorteile mich im Grunde überzeugten. Mein Mann Christian stand hinter mir und unterstützte mich. Mir bedeutete es viel, dass Ann eine Beckenendlage nicht grundsätzlich als Problem betrachtete. Während einer Vorsorge stellte sie fest: „Du, euer Kind hat sich gedreht“. Was? Das kann nicht sein, das hätte ich doch gemerkt. Zwei Wochen vor dem Geburtstermin musste ich mich noch auf eine andere Art, mein Kind zu bekommen, einstellen. Mit dem Kopf zuerst! Während der Vorsorge erfuhr ich, dass Ann einen Geburtspool besitzt und auch verleiht. Und so brachte sie uns beides vorbei und wir probierten ihn daheim einmal in unserem Geburtszimmer aus.

Geburtstermin war der 4. Advent. Aber wir mussten noch warten. Am 22.12. hatte ich abends einen Blasensprung und rechnete mit unserem Baby in den nächsten Stunden – wie bei Wenzel. Nachts hatte ich regelmäßig Wehen, doch die Müdigkeit übermannte mich und ich schlief ein. Unser Kind kam nicht am 23. und nicht am 24 zur Welt. Stattdessen kam Ann und hörte jeden Tag nach seinem Herzen. Schließlich brachte sie mir alle Zutaten für einen (Vitalkost) Wehencocktail mit. Doch unser Festessen am Abend wollte ich mir damit nicht verderben und so warteten wir noch diesen einen Abend ab. Wir hatten einen schönen Weihnachtsabend. Nachts wieder Wehen ohne Cocktail. Ich beschloss: Heute bewache ich die Wehen. Sie waren nicht schmerzhaft. Stille und Mondenschein auf dem kniehohen Schnee begleiteten mich durch die Nacht am Fenster. Morgens ging ich duschen. 5.30 Uhr erwachte Wenzel. Mein Mann brachte ihn zu Ulrike, die bei uns im Haus wohnt. Ich rief Ann an – sie hat einen weiten Weg. Ich zu Christian: „Das dauert noch Stunden“. 5.40 Uhr zogen wir vom Schlafzimmer ins Geburtszimmer um. Christian entzündete die Kerzen, ließ Wasser in den Pool ein. Ich veratmete die stärkeren Wehen an der Stehlampe. Kurz nach 6 Uhr konnte ich in den Pool. „Ich muss hier raus!“, ging es mir durch den Kopf, dann begriff ich: Das ist die Geburt. Wir waren still, Christian hielt meine Hände. Es kam, ich spürte den Kopf. Ich wartete und plante „Mit der nächsten Wehe…“. Christian und ich schwiegen, dann: „Da ist der Kopf, die Nase, das ist die Nase“. Mit der nächsten Wehe warst du im Wasser: „Ich hab es.“, sagte ich zu Christian. 6.17 Uhr. Unter Wasser befreite ich dich von der Nabelschnur und nahm dich hoch. „Es ist ein Junge!“ Wir lachten und waren gelöst. Kurz nach 6.30 Uhr besuchten dich Wenzel und Ulrike. Schließlich traf Ann ein und freute sich mit uns. Sie half mir bei der Nachgeburt und beim Umziehen vom Pool ins Bett. Das Jahr über blieb sie mir Ansprechpartnerin bei verschiedenen Fragen mit Rasmus. Ann verstand, was ich erlebt habe: Ich hatte während der Geburt weder Angst, noch habe ich jemanden vermisst.

Anne S. aus Hermannsburg

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